Uns wurde eine dynamische Karte von Leipzig präsentiert, in der Fußgängerbewegungen eingetragen waren. Die Angaben wurden durch die Erfassung öffentlicher Gebäude und Haltestellen des Nahverkehrs und anhand von Zählungen, Befragungen und Handy-Daten ermittelt. Damit gehört Leipzig zu den ersten Städten, die derartige Bewegungen in dieser Form erfassen.
Auf der Karte kristallisierten sich bestimmte Schwerpunkte, also Gebiete mit intensiven Fußgängerbewegungen, heraus. In der nachfolgenden Diskussion wurde angemerkt, dass auch die Fußwege außerhalb dieser Zentren funktionieren müssen. Insgesamt sind jedoch zu wenig finanzielle Mittel vorhanden. Bei dem Reparaturstau an den Fußwegen sahen viele die Gefahr, dass nur die ausgewiesenen Zentren künftig berücksichtigt werden könnten. Angedacht ist deshalb, nur einen Teil der Mittel für den Neubau bzw. die Ertüchtigung der Fußwege in den Schwerpunktzentren einzusetzen und einen weiteren Teil für die Reparatur der alten Fußwege einzusetzen. Vor Ort muss deshalb eine Prioritätenliste erstellt und ständig aktualisiert werden. Das ist eine weitere Aufgabe für die Ortschaftsräte und Stadtbezirksbeiräte, die eventuell im Herbst, nach der Diskussion im Stadtrat, in Angriff genommen werden kann. Dazu sind wir auf Hinweise unserer Bevölkerung angewiesen. Zu gegebener Zeit werden wir Sie im Ortsblatt dazu aufrufen.
