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Ortschaftsrat

Reparatur der Fußwege

Die Arbeitsgruppe »AG Fußwege« der Stadt Leipzig hatte im März die Ortschaftsräte zu einer Videokonferenz eingeladen.

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Reparatur der Fußwege in Engelsdorf und den Ortslagen

Uns wurde eine dynamische Karte von Leipzig präsentiert, in der Fußgängerbewegungen eingetragen waren. Die Angaben wurden durch die Erfassung öffentlicher Gebäude und Haltestellen des Nahverkehrs und anhand von Zählungen, Befragungen und Handy-Daten ermittelt. Damit gehört Leipzig zu den ersten Städten, die derartige Bewegungen in dieser Form erfassen.

Auf der Karte kristallisierten sich bestimmte Schwerpunkte, also Gebiete mit intensiven Fußgängerbewegungen, heraus. In der nachfolgenden Diskussion wurde angemerkt, dass auch die Fußwege außerhalb dieser Zentren funktionieren müssen. Insgesamt sind jedoch zu wenig finanzielle Mittel vorhanden. Bei dem Reparaturstau an den Fußwegen sahen viele die Gefahr, dass nur die ausgewiesenen Zentren künftig berücksichtigt werden könnten. Angedacht ist deshalb, nur einen Teil der Mittel für den Neubau bzw. die Ertüchtigung der Fußwege in den Schwerpunktzentren einzusetzen und einen weiteren Teil für die Reparatur der alten Fußwege einzusetzen. Vor Ort muss deshalb eine Prioritätenliste erstellt und ständig aktualisiert werden. Das ist eine weitere Aufgabe für die Ortschaftsräte und Stadtbezirksbeiräte, die eventuell im Herbst, nach der Diskussion im Stadtrat, in Angriff genommen werden kann. Dazu sind wir auf Hinweise unserer Bevölkerung angewiesen. Zu gegebener Zeit werden wir Sie im Ortsblatt dazu aufrufen.

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Ortschaftsräte zur Sache

Baustart im Juli: Brandiser Straße wird erneuert – Stadt zahlt 1,2 Millionen komplett selbst

Zehn Wochen Baustelle in Baalsdorf: Ab Juli wird die Brandiser Straße saniert. Die Kosten trägt die Stadt Leipzig allein – Fördermittel gibt es nicht.

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Erneuerung-Brandiser-Strasse-Baalsdorf

Ab Juli 2026 wird die Brandiser Straße in Baalsdorf zur Baustelle. Die Stadt Leipzig plant, den Abschnitt bis zum Kreisverkehr Hirschfeld innerhalb von rund zehn Wochen grundlegend zu erneuern. In dieser Zeit müssen sich Anwohner und Pendler auf wechselnde Verkehrsführungen und Einschränkungen einstellen.

Die Kosten für das Projekt liegen bei 1.228.000 Euro – und werden vollständig aus dem städtischen Haushalt finanziert. Fördermittel oder Zuschüsse sind nicht vorgesehen.

Arbeiten laufen abschnittsweise – Einschränkungen wandern mit

Gebaut wird nicht auf einmal, sondern in mehreren Abschnitten. Das bedeutet: Die Einschränkungen verlagern sich während der Bauzeit entlang der Strecke.

Je nach Bauphase kann es zu unterschiedlichen Verkehrsführungen und temporären Sperrungen kommen. Die Stadt will darüber vor Ort und über Anwohnerinformationen informieren.

26.000 Quadratmeter Straße – aber nicht überall gleich stark beschädigt

Erst der Blick in die Baupläne zeigt das tatsächliche Ausmaß: Insgesamt werden mindestens rund 26.000 Quadratmeter Fahrbahn bearbeitet.

Dabei wird die Straße je nach Zustand unterschiedlich saniert:

  • Auf mehreren Abschnitten – etwa zwischen Ziegelstraße und Baalsdorfer Straße – wird nur die oberste Schicht erneuert: vier Zentimeter Asphalt werden abgefräst und neu aufgebracht.
  • An stärker belasteten Stellen, etwa im Bereich der Baalsdorfer Straße oder auf Teilstücken Richtung Zaucheweg, wird deutlich tiefer gearbeitet. Hier werden bis zu zwölf Zentimeter Asphalt entfernt und anschließend mehrschichtig neu aufgebaut.
  • Den größten Teil bildet der Abschnitt Richtung Hirschfeld: Auf rund 17.800 Quadratmetern wird eine zusätzliche Asphaltschicht aufgebracht, ohne den Unterbau komplett zu öffnen.

Diese Unterschiede zeigen: Die Schäden sind nicht gleichmäßig verteilt. Besonders Kreuzungsbereiche und Übergänge sind stärker betroffen als die freien Strecken.

Was die Zahlen bedeuten

Rechnet man die Gesamtkosten auf die bekannte Fläche um, ergibt sich ein Durchschnitt von rund 45 Euro pro Quadratmeter. Der vergleichsweise niedrige Wert erklärt sich durch die Bauweise: Große Flächen werden mit einfacheren Verfahren saniert, während aufwendige Eingriffe nur punktuell nötig sind.

Warum jetzt gebaut wird

Die Stadt begründet die Maßnahme mit dem schlechten Zustand der Straße und der hohen Verkehrsbelastung. Ohne Sanierung würden die Schäden weiter zunehmen – spätere Bauarbeiten wären aufwendiger und würden längere Sperrungen erfordern.

Was für Baalsdorf zählt

Für die Anwohner ist die Situation klar: Zehn Wochen Einschränkungen im Sommer – danach eine deutlich bessere Straße.

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Ortschaftsräte zur Sache

Erhalt gescheitert: Historisches Häuschen am Wertstoffhof Engelsdorf vor dem Abriss

Erhalt gefordert, Abriss wahrscheinlich: Am Engelsdorfer Wertstoffhof scheitert ein denkmalgeschütztes Gebäude an seinem Zustand – und macht den Weg für einen dringend benötigten Ausbau frei.

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Der Erhalt war politisch gewollt – doch ein Gutachten macht dem nun ein Ende: Das ehemalige Straßenbahnendhaltestellenhäuschen auf dem Gelände des Wertstoffhofes Engelsdorf wird voraussichtlich nicht bleiben.

Gutachten zeigt: Gebäude ist einsturzgefährdet

Die von der Stadt beauftragte Untersuchung kommt zu einem eindeutigen Ergebnis. Das rund 100 Jahre alte Fachwerkgebäude ist massiv geschädigt. Tragende Holzelemente sind durch Feuchtigkeit und Schädlingsbefall zerstört, Teile der Konstruktion nicht mehr standsicher.

Besonders kritisch ist das Dach: Durch verstopfte Entwässerung und jahrzehntelange Vernachlässigung ist die Holzkonstruktion so stark beschädigt, dass akute Einsturzgefahr besteht. Auch im Inneren zeigen sich gravierende Schäden – zerstörte Böden, abgesackte Bauteile und deutliche Risse im Baukörper.

Sanierung würde praktisch einem Neubau entsprechen

Die Konsequenz aus dem Zustand ist klar. Eine Instandsetzung würde einen nahezu vollständigen Neuaufbau erfordern – inklusive Dach, Tragwerk und technischer Infrastruktur.

Gleichzeitig wäre die Nutzung durch die geringe Größe und zusätzliche Anforderungen des Denkmalschutzes stark eingeschränkt. Das Gutachten bewertet eine Sanierung deshalb als wirtschaftlich nicht vertretbar.

Erhalt politisch gewollt – baulich nicht machbar

Die Entscheidung hat eine klare Vorgeschichte. Der Ortschaftsrat Engelsdorf hatte sich im vergangenen Jahr dafür eingesetzt, das Häuschen zu erhalten und in die Ausbauplanung zu integrieren.

Mit dem vorliegenden Gutachten ist dieser Ansatz faktisch hinfällig. Die bauliche Realität widerspricht dem politischen Ziel – ein Erhalt lässt sich nicht umsetzen.

Ohne Ausbau drohen Probleme am Wertstoffhof

Parallel wächst der Druck auf den Standort selbst. Der Wertstoffhof Engelsdorf gilt seit Jahren als problematisch: unzureichende Zufahrten, Beschwerden durch Schwerlastverkehr und Defizite bei den Arbeitsbedingungen machen eine grundlegende Umgestaltung notwendig.

Ohne Ausbau drohen erhebliche Einschränkungen im Betrieb – im Extremfall steht sogar die Zukunft des Standorts infrage.

Was die Entscheidung für Engelsdorf konkret bedeutet

Für Engelsdorf wird mit dem Abriss der Weg für den Ausbau des Wertstoffhofes frei. Damit kann die Entsorgungsinfrastruktur stabilisiert und verbessert werden – ein Vorteil, der auch die umliegenden Ortsteile wie Hirschfeld, Baalsdorf und Althen betrifft.

Dem gegenüber steht der Verlust eines historischen Bauwerks, das – trotz seines schlechten Zustands – Teil der lokalen Entwicklung war.

Warum am Ende der Abriss unausweichlich ist

Die Entscheidung ergibt sich nicht aus politischer Abwägung, sondern aus den baulichen Gegebenheiten. Der Zustand des Gebäudes lässt keinen realistischen Spielraum für einen Erhalt.

Für Engelsdorf bedeutet das vor allem: Der Wertstoffhof kann weiterentwickelt werden – auch wenn dafür ein Stück Ortsgeschichte verloren geht.

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Ortschaftsrat

Aus dem Ortschaftsrat berichtet

Am Montag, den 04. April 2022 kamen wir Ortschaftsräte zu unserer vierten Sitzung zusammen. Das erste Mal seid langem ohne strenge Hygieneregelungen.

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Ortschaftsrat Engelsdorf

Der Ortschaftsrat hat zu Beginn der Sitzung seine Anteilteilnahme und Bestürzung für alle Opfer, die in diesem sinnlosen Krieg zwischen der Ukraine und Russland zu beklagen sind, zum Ausdruck gebracht. Die private Hilfswelle von unseren Bürgern aus allen Ortschaften ist beispielhaft. Allein in Althen wurden 14 ukrainische Familien vorübergehend untergebracht.

» Zur Kenntnis haben wir die überarbeitete Hauptsatzung der Stadt Leipzig mehrheitlich positiv votiert. Die Hauptsatzung ist die wichtigste kommunale Richtlinie für Verwaltung, Stadtrat und Ortschafts- und Stadtbezirksbeiräte.

» Als nächster Punkt kam die Behandlung und die Verlängerung des Mietvertrages unserer Engelsdorfer Kita »Flohkiste«, die vom DRK Leipzig-Stadt betrieben wird, zur Beschlussfassung. Der Mietvertrag wurde auf weitere sieben Jahre verlängert.

» Einstimmig beschlossen wurde der Verwaltungsstandpunkt zur Planung und Schaffung eines notwendigen Lückenschlusses Radweg Althen. Dieser Antrag wurde durch die Stadträte Siegrun Seidel und Marius Beyer in dieser Form unterstützt.

» Die Anträge zur Vergabe von Brauchtumsmitteln benötigen bei der Behandlung durch den Ortschaftsrat neben einem Antrag auch eine grobe Zusammenstellung der Mittel, für was diese Mittel ausgegeben werden sollen. Umnutzungen der Mittel müssen in jedem Fall vorher angezeigt werden. Die vorgelegten Anträge wurden alle positiv votiert.

» Einige Informationen konnte ich den Anwesenden übermitteln, so auch, an den künftigen Standorten zu Wohnbebauungen in der Ziegelstraße und in der Hugo-Aurig-Straße wird von Seiten der Verwaltung versucht, in diesem Jahr einen zustimmungsfähigen Bebauungsplan zu erstellen. Wir sind gespannt.

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